Mach dich selbst nicht fertig.

Hey. Heute wieder ein Thema das mich sehr beschäftigt. Man nimmt sich Dinge vor, manchmal erledigt man sie – und manchmal nicht.
Wie schafft man es, sich selbst nicht fertig zu machen?

Ich weiß nicht, wie nachvollziehbar dieser Artikel sein wird, aber wir werden sehen.
Ich liebe es mir Ziele zu setzen. Ich liebe es auch alles genau vorzubereiten und einen perfekten Masterplan aufzustellen.
Egal ob es dabei um Lernziele, meinen Channel, Ernährung oder Anderes geht. Ich liebe Pläne einfach.

Allerdings habe ich auch die Tendenz, mir zu hohe Ziele zu setzen, meine Tage zu voll zu stopfen und wenn mein Plan dann zusammenbricht – zu verzweifeln.
Und schon mache ich mich fertig.
Schon wieder hab ichs nicht auf die Reihe bekommen.
Wieder nichts erreicht. Wieder versagt.
Wie kann man nur so faul und undiszipliniert sein?
Kein Wunder dass ich nie irgendwas erreiche.

Auch so eine Stelle wo ich immer wieder merke wie ich mich mit anderen vergleiche (da kommt das Thema social media wieder ins Spiel).
Andere bekommen es doch auch hin, wieso ich nicht?
Alle scheinen super organisiert, gehen ihren Zielen nach, erreichen eine tolle Sache nach der anderen.
Und ich?

Aber wie kann man mit so einer Situation besser umgehen?
Reflexion, Akzeptanz, Selbstliebe.

Okay, ich habe mir zu viel vorgenommen.
Ja ich war etwas undiszipliniert, aber ich versuche jetzt es besser zu machen.
Es ist in Ordnung, dass es manchmal nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat.
Davon geht die Welt nicht unter und man ist auch nicht automatisch ein „Versager“.
Ich bin nicht faul, nur weil ich nicht alles geschafft habe was ich mir vorgenommen habe.
Ich gebe jeden Tag mein Bestes, und das reicht aus.
Und egal was andere machen oder denken, ich bin gut so wie ich bin.